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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich VWL – Gesundheitsoekonomie, Note: 1,7, Technische Universitat Dresden (Fakultat Wirtschaftswissenschaften – Lehrstuhl fur VWL, insb. Geld, Kredit und Wahrung), Veranstaltung: Gesundheitsoekonomische Fallstudien, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine uberalterte und zugleich unterjungte Gesellschaft stellt hohe Anforderungen an ein Altenpflegesystem. Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen kann informal care zunehmend als wichtiges Standbein einer funktionierenden Altenpflege betrachtet werden. Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, einen thematisch breiten Einblick in die Forschungsaktivitaten des Themenbereiches um formal und informal care, insbesondere bezuglich deren Beziehung zueinander, zu geben. Die Analyseergebnisse zeigen, dass zwischen ihnen sowohl Substitutions- als auch Erganzungsbeziehungen bestehen. Informal care ist im Falle geringer Pflegeanspruche ein effektiver Ersatz fur formal care Leistungen. Informal care von Pflegebedurftigen wird zumeist von deren unverheirateten Kindern, die geringe Opportunitatskosten haben, geleistet. Die Entscheidung fur die UEbernahme von informal care Aufgaben wird von rationalen und irrationalen Aspekten determiniert. Der Einsatz von informal care reduziert die staatlichen Ausgaben fur formal care durch die Reduktion ihrer Inanspruchnahme. Existierende Forschungsergebnisse in Kombination mit aktuellen, sozialen Entwicklungstendenzen implizieren politischen Handlungsbedarf, zu dem beispielsweise die gezielte Foerderung und Motivation von Pflege durch Angehoerige oder auch der Ausbau des professionellen Altenpflegeangebots gehoeren.




