Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich VWL – Gesundheitskonomie, Note: 1,4, Steinbeis-Hochschule Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Angestellte im ffentlichen Dienst des Gesundheitswesens hat die Verfasserin die Auswirkungen der Gesundheitsentwicklung und der Finanznte in den Krankenhusern miterlebt. Die subjektive Einschtzung ist, dass ein stetiger Anstieg der Belastung im Gesundheitsdienst stattfindet, da immer weniger Personal mehr Patienten in krzerer Zeit versorgen mssen. Viele Patienten sind krnker und lter. Es fanden diverse Diskussionen in den Medien statt, in denen das Gegenteil behauptet wurde, dabei auf die Kosten und knappen Mittel hingewiesen wurde. In Interviews hatte Frau Caspar Merck (Parlamentarische Staatssekretrin bei der Bundesministerin fr Gesundheit) die Personalsituation relativiert und darauf hingewiesen, dass die Ablauforganisation optimiert werden sollte. Hierfr wurde sogar in 2008 angedacht, die Beraterfirma McKinsey mit ins Boot zu holen. Es besteht der Eindruck, dass die Aufgabe der Finanzierung des Gesundheitswesens nur ber die Steuerung der Ausgabenseite bewltigt wird und werden kann, da bestimmte Leistungen (Brille, Zahnersatz) gestrichen wurden und manche Leistungen (bestimmte Laboruntersuchungen) nur gegen Bezahlung durch den Versicherten durchgefhrt werden. Zustzlich wurden Betten und Pflegestellen abgebaut. Aufgrund dieser subjektiven Einschtzung soll in dieser Arbeit berprft werden, ob die Finanzierung des Gesundheitswesens hauptschlich durch die Reduzierung der Ausgaben gesteuert oder ob auch die Einnahmeseite bercksichtigt wird. Ebenso ist das Ziel dieser Arbeit, die Problematik der Finanzierung des Gesundheitssystems darzustellen. Hierbei werden hauptschlich der grte Ausgabenblock Krankenhaus und Arzneimittel auf der Ausga-benseite und die Einnahmen aus den Mitgliedsbeitrgen, Gesundheitsfonds betrachtet. Nach der Situationsbeschreibung werden verschiedene Finanzierungsmodelle, die Entwicklung des Gesundheitswesens und politische Trends und Lsungsanstze aufgezeigt. Es wird nicht auf das Honorarsystem der niedergelassenen rzte mit der Auswirkung auf die Krankenhausbelegung eingegangen und es werden keine gesamtwirtschaftlichen Berechnungen aufgestellt.




