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Demographischer Wandel. Auswirkungen auf die Pflegesituation in Deutschland

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Demographischer Wandel. Auswirkungen auf die Pflegesituation in Deutschland, Yeshwanth, 9783638890373

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL – Gesundheitskonomie, Note: 2,0, Universitt Trier, Veranstaltung: Gesundheitskonomie, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Pflege steht wie andere soziale Sicherungssysteme vor einer groen Herausforderung. Der Grund hierfr ist unter anderem die Bevlkerungsentwicklung in Deutschland. Die folgende Hausarbeit untersucht die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Pflegesituation in Deutschland. Das deutsche Pflegeversicherungssystem spaltet sich in gesetzliche und private Pflegeversicherungen. Insgesamt gibt es ca. 79,4 Mio. Mitglieder, wovon 2,05 Mio. Personen pflegebedrftig sind. 660.000 Leistungsempfnger werden in einem der 9.700 Pflegeeinrichtungen stationr versorgt Anspruch auf Leistungen in Form von Geld-, Sach- oder Dienstleistungen haben Personen, die in eine der drei Pflegestufen eingestuft werden. Whrend die privaten Kassen kapitalgedeckt finanziert werden, erfolgt die Finanzierung der sozialen gesetzlichen Pflegeversicherung ber das Umlageverfahren. Gerade diese Art der Finanzierung bringt bei der Bevlkerungsentwicklung in Deutschland groe Probleme mit sich. Der Anteil der lteren nimmt immer mehr zu, der Anteil der arbeitenden Bevlkerung nimmt ab. 2050 werden ber 35 % der Bevlkerung ber 60 Jahre alt sein. Diese Bevlkerungsentwicklung und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Pflege werden nun im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung durch zwei Gutachten nher betrachtet. Die Studien werden hinsichtlich Methodik und Annahmen beschrieben sowie die Ergebnisse erlutert und in ihrer Aussagekraft und Qualitt bewertet. Die Modellrechnungen des DIW und der Enqute Kommission kommen zu dem Ergebnis, dass die Zahl der Leistungsempfnger in den kommenden Jahren zwischen einer und drei Millionen zunehmen und ein vermehrter Pflegebedarf entstehen wird. Besonders die Inanspruchnahme stationrer Versorgung wird steigen. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben wird infolge der immer lter werdenden Gesellschaft weit auseinander gehen. Es wird weniger Einzahler geben, aber mehr Bedrftige die Leistungen erhalten, wodurch die Ausgaben steigen. Dieser Entwicklung muss entgegengewirkt werden. Daher sind Reformmanahmen, vor allem hinsichtlich der Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung, unausweichlich.

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